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Kinderwunsch für gleichgeschlechtliche Paare – Ihre Möglichkeiten

Autorenbild: Tamara Haslinger, MSc BScTamara Haslinger, MSc BSc

Immer mehr gleichgeschlechtliche Paare in Österreich und darüber hinaus entscheiden sich für den Schritt zur Familiengründung. Bei FertiliaMed unterstützen wir Sie mit modernsten Verfahren und einer empathischen, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Behandlung. In diesem Blog erklären wir Ihnen die möglichen Behandlungswege, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Schritte, die Sie auf Ihrem Weg zum Wunschkind erwarten.


Welche Möglichkeiten gibt es für lesbische Paare mit Kinderwunsch?

Gleichgeschlechtliche (Lesbische) Paare haben in Österreich verschiedene Optionen, um ihren Kinderwunsch zu verwirklichen. Die beiden gängigsten Methoden sind die Insemination mit Spendersamen und die künstliche Befruchtung (IVF). Beide Verfahren werden bei uns mit größter Sorgfalt und Empathie durchgeführt. Es ist wichtig zu wissen, dass immer ein Spendersamen benötigt wird, und die rechtlichen Anforderungen erfüllt sein müssen.



symbol für insemination bei fertiliamed

Die Insemination: Hierbei wird der Samen eines Spenders mithilfe eines Katheters direkt in die Gebärmutter eingebracht. Diese Methode eignet sich besonders für Paare, bei denen keine (schweren) Fertilitätsprobleme vorliegen.




symbol für ivf bei fertiliamed

IVF (In-vitro-Fertilisation): Bei der IVF werden die Eizellen der Frau im Labor außerhalb des Körpers mit Spendersamen befruchtet und anschließend in die Gebärmutter eingesetzt. Diese Methode wird auch durch den IVF-Fonds finanziell unterstützt, sofern die medizinischen Kriterien erfüllt sind.


Lesbisches Paar mit ihrem Baby nach erfolgreicher künstlicher Befruchtung bei Fertiliamed

Rechtliche Voraussetzungen und Notariatsakt

Für die Kinderwunschbehandlung bei gleichgeschlechtlichen Paaren sind einige rechtliche Schritte notwendig. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Zustimmungserklärung, die in einem Notariatsakt festgehalten wird. Damit wird sichergestellt, dass der Samenspender keine Vaterschaftsrechte oder -pflichten hat und beide Frauen die volle Obsorgepflicht für das Kind übernehmen. Diese rechtliche Absicherung ist wichtig, um klare Verhältnisse zu schaffen und beiden Müttern die gleiche rechtliche Verantwortung für das Kind zuzusichern.


Der Ablauf der Behandlung gleichgeschlechtlicher Paare

bei FertiliaMed


Schritt

Ablauf

1. Erstgespräch & Beratung

Im ersten Schritt findet ein unverbindliches Beratungsgespräch statt. Sie lernen das Team kennen und besprechen Ihre Wünsche und Vorstellungen. Es ist wichtig, dass Sie sich wohlfühlen und in einem offenen, vertrauensvollen Klima alle Optionen durchgehen können.

2. Diagnostische Abklärung

Nach dem Erstgespräch erfolgt eine gründliche Diagnostik, um den passenden Behandlungsweg festzulegen. Dazu zählen hormonelle Untersuchungen, Ultraschall und die Überprüfung der Fruchtbarkeit beider Partnerinnen.

3. Auswahl des Samenspenders

Sie haben die Wahl zwischen einem persönlichen Samenspender oder einer Samenbank. Der Spender wird nach Kriterien ausgewählt, die zu Ihnen passen.

4. Beginn der Behandlung

Der Behandlungszyklus beginnt je nach gewählter Methode (Insemination, IVF, ROPA). Ziel ist es, den Prozess angenehm und stressfrei zu gestalten. Das Team steht Ihnen bei Fragen stets zur Verfügung.

5. Unterstützung durch den IVF-Fonds

Bei einer IVF können bis zu 70 % der Kosten durch den IVF-Fonds übernommen werden, was die finanzielle Belastung erheblich reduziert. Auch hier ist FertiliaMed an Ihrer Seite und begleitet Sie durch den IVF-Fond-Beantragunsprozess.


dr. daniela gold bei aufklärung von lesbischem paar mit kinderwunsch über künstliche befruchtung

Emotionale Unterstützung auf Ihrem Weg

Der Weg zum Wunschkind kann emotional herausfordernd sein. Unser erfahrenes Team bei FertiliaMed bietet Ihnen nicht nur medizinische Unterstützung, sondern auch eine umfassende psychologische Begleitung, um Ihnen zu helfen, die emotionalen Höhen und Tiefen zu bewältigen.


Erfolgschancen und Erfahrungsberichte

Die Chancen, durch Insemination, IVF oder die ROPA-Methode schwanger zu werden, hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Alter und der allgemeinen Fruchtbarkeit der Partnerinnen. In den meisten Fällen zeigen sich jedoch bereits nach wenigen Zyklen positive Ergebnisse.

Viele unserer Patientinnen sind aus Slowenien und Italien angereist. Aufgrund der Gesetzeslage in den Ländern suchten sie nach einem Kinderwunschzentrum in Österreich und fanden in unserem Fertilitätsinstitut FertiliaMed in Graz Vertrauen. Sie haben bereits erfolgreich den Weg zum Wunschkind beschritten und teilen ihre Erfahrungen gerne. Erfolgsbeispiele von glücklichen Müttern aus unserer Praxis sind für uns bestärkende Wegweiser, dass Elternglück keine Grenzen kennen darf und wir gerade bei diesem noch so sensiblen Thema mit viel Vertrauen und Verständnis auf unsere Patientinnen zugehen.


Fazit: MAMA + MAMA = BABYGLÜCK

Ihr Weg zum Wunschkind mit dem Team von FertiliaMed

Lesbische Paare, die sich ihren Kinderwunsch erfüllen möchten, sind bei FertiliaMed in den besten Händen. Mit modernsten Behandlungsmethoden, rechtlicher Absicherung und einfühlsamer Begleitung bieten wir Ihnen die besten Voraussetzungen, um Ihren Traum von einer eigenen Familie zu verwirklichen.


Buchen Sie ein Erstgespräch und lassen Sie sich zu Ihren Möglichkeiten bei FertiliaMed beraten.



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